„Stell dich nicht so an!“ – wie Sprache Kinder prägt
Adultismus erkennen und hinterfragen - für eine Beziehung auf Augenhöhe
In diesem Vortrag geht es darum, wie wir in stressigen Alltagssituationen manchmal in alte Muster rutschen und Sätze sagen, die uns selbst früher verletzt haben: „Stell dich nicht so an!“, „Hör auf zu weinen!“, „Du tust, was ich dir sage!“ – obwohl wir unsere Kinder doch eigentlich wertschätzen wollen. Diese machtvolle Sprache wird als Adultismus bezeichnet und beschreibt den Umgang von Erwachsenen mit dem Machtungleichgewicht zwischen sich und Kindern. Doch wie wirken solche Aussagen auf Kinder? Und welche Gefühle hinterlassen sie langfristig? Der Vortrag lädt dazu ein, die eigene Sprache bewusst zu reflektieren und achtsame Alternativen kennenzulernen. Anhand praktischer Beispiele erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Kind „gleich-würdig“ kommunizieren, eigene Grenzen wahren und eine wertschätzende Beziehung auf Augenhöhe gestalten können – auch dann, wenn es stressig wird.
Kursdaten
Kindheitspädagogin - Master of Science in Early Life Care